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Drohnenregeln: Katar

Zuletzt geprüft: 5. Oktober 2026

Nur mit Genehmigung

Fliegen darfst du hier nur mit einer vorher erteilten Genehmigung der Behörden.

Fliegen nur mit Lizenz und Betriebsgenehmigung der Luftfahrtbehörde QCAA. Ein veröffentlichtes Verfahren gibt es nur für in Katar registrierte Unternehmen; ob und wie Privatpersonen oder Besucher eine Genehmigung bekommen, ist amtlich nicht geklärt.

Reise-Check für KatarCheckliste für deine Reise: Registrierung, Versicherung, Drohne und Akkus im Flugzeug.
Maximale Flughöhe
Unbekannt
Registrierung
Erforderlich

Die Drohne muss bei der QCAA registriert und mit ihrer Kennung sichtbar markiert sein; dazu kommt eine Lizenz für den Piloten.

Versicherung
Erforderlich

Vor dem Betrieb muss eine Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten nachgewiesen werden.

Für Touristen

Ein amtlich beschriebener Weg für Touristen ist nicht bekannt: Ohne QCAA-Lizenz und Genehmigung darfst du nicht fliegen, und deine deutsche Registrierung zählt in Katar nicht. Frag vor der Reise bei der QCAA (UAS@caa.gov.qa) nach oder lass die Drohne zu Hause. Das Auswärtige Amt rät wegen der regionalen Lage derzeit von Reisen nach Katar ab.

Weitere Regeln

  • Katar hat sein Drohnenrecht mit dem Gesetz Nr. 10/2026 (veröffentlicht im Juli 2026) grundlegend neu geregelt und deutlich verschärft. Jede Drohne muss registriert werden, für den Betrieb ist zusätzlich eine Lizenz nötig – auch für reine Freizeitnutzung.
  • Eine Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten ist gesetzlich vorgeschrieben.
  • Eine feste Meterangabe zur maximalen Flughöhe nennt das neue Gesetz nicht, sondern verweist auf von der Behörde im Einzelfall festgelegte Grenzen. In älteren Quellen kursiert eine Zahl von rund 122 Metern (400 Fuß), die aber nicht als amtlich bestätigt gelten sollte.
  • Am wichtigsten für Reisende: Ohne Lizenz und Betriebsgenehmigung der QCAA darfst du nicht fliegen. Die QCAA beschreibt ihr Antragsverfahren nur für in Katar registrierte Unternehmen (mit Tätigkeitsnachweis, höchstens fünf Drohnen je Unternehmen, Mindestalter 18 Jahre); ein Verfahren für Privatpersonen oder Touristen ist amtlich nicht veröffentlicht.
  • Verstöße werden hart geahndet: Je nach Schwere drohen Geldstrafen bis 300.000 QAR und Haftstrafen bis zu sieben Jahren, dazu Lizenzentzug und Einziehung des Geräts.
  • Für Touristen ist damit aktuell kein legaler Weg bekannt, in Katar zu fliegen; wer es dennoch versuchen will, klärt das vorab schriftlich mit der QCAA.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung und keine amtliche Auskunft — Gesetze ändern sich, und wir können keine hundertprozentige Aktualität garantieren. Bitte prüfe vor deinem Flug zusätzlich die offizielle Quelle oder die zuständige Luftfahrtbehörde vor Ort.

Drohnenregeln Katar · Hoverpoint