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Drohnenregeln: Indien

Zuletzt geprüft: 5. Oktober 2026

Unklar

Für dieses Land haben wir keine belastbare amtliche Angabe. Kläre vor der Reise mit der Luftfahrtbehörde, ob und wie du fliegen darfst.

Die Einfuhr fertiger Drohnen ist seit 09.02.2022 verboten (DGFT); Ausnahmen gibt es nur für Behörden, Forschung und Verteidigung. Für Nano-Drohnen bis 250 g, die unter 15 m fliegen, verlangt die Regel statt einer Einfuhrgenehmigung eine Funkzulassung (ETA). Ein Verfahren für Touristen gibt es nicht.

Reise-Check für IndienCheckliste für deine Reise: Registrierung, Versicherung, Drohne und Akkus im Flugzeug.
Maximale Flughöhe
120 m
Registrierung
Nicht eindeutig belegt

Ab 250 g Kennnummer (UIN) über Digital Sky; für Ausländer nach Quellen praktisch nicht möglich.

Versicherung

Nach Rule 44 der Drone Rules 2021 brauchst du eine Haftpflichtversicherung – auch privat. Nur Nano-Drohnen bis 250 g sind ausgenommen.

Je nach Gewicht der Drohne

  • Ab 250 g· Registrierung: Erforderlich· Versicherung: ErforderlichAb 250 g UIN über Digital Sky und Haftpflichtversicherung; Fernpilotenzeugnis ab 2 kg oder bei gewerblicher Nutzung.

Für Touristen

Melde die Drohne bei der Einreise am roten Zollkanal an und rechne damit, dass sie einbehalten wird. Am sichersten ist es, die Drohne zu Hause zu lassen.

Weitere Regeln

  • Drohnen werden nach Gewicht in fünf Kategorien eingeteilt (Nano bis unter 250 Gramm, Micro bis 2 Kilogramm, Small bis 25 Kilogramm, Medium bis 150 Kilogramm und Large darüber), wobei nur Nano-Drohnen bei rein privater, nicht kommerzieller Nutzung von der Registrierungspflicht ausgenommen sind.
  • Alle Drohnen ab der Kategorie Micro benötigen eine Unique Identification Number (UIN), die über die staatliche Plattform Digital Sky beantragt wird. Ein Fernpilotenzeugnis (Remote Pilot Certificate) brauchst du nach Rule 36 nicht für Nano-Drohnen und nicht für Micro-Drohnen bei nicht gewerblicher Nutzung; in allen anderen Fällen ist es Pflicht.
  • Die maximale Flughöhe liegt im als Grün eingestuften Luftraum bei 120 Metern (400 Fuß) über Grund ohne gesonderte Genehmigung; in Gelb markierten Zonen ist vorab eine Freigabe über Digital Sky einzuholen, Rot markierte Gebiete rund um Flughäfen, Militäranlagen und die Landesgrenzen sind vollständig gesperrt.
  • Nach Rule 44 der Drone Rules 2021 gelten für Drohnen die Haftpflicht-Regeln des Motor Vehicles Act – unabhängig davon, ob du privat oder gewerblich fliegst. Ausgenommen sind nur Nano-Drohnen bis 250 Gramm.
  • Für Touristen ist die Einfuhr die eigentliche Hürde: Nach der DGFT-Bekanntmachung vom 9. Februar 2022 ist die Einfuhr fertiger Drohnen verboten; Ausnahmen gelten nur für Behörden, anerkannte Forschungseinrichtungen, Hersteller sowie Verteidigung und Sicherheit. Nano-Drohnen bis 250 Gramm, die unter 15 Metern fliegen, brauchen statt einer Einfuhrgenehmigung eine Funkzulassung (Equipment Type Approval) des Telekommunikationsministeriums – ein einfaches Verfahren für Reisende ist das nicht. Drohnen wurden wiederholt beim Zoll einbehalten.
  • Verstöße wie Flüge ohne Registrierung oder in Sperrzonen werden mit Bußgeldern im Bereich von umgerechnet rund 250 bis über 5.000 Euro geahndet, bei schweren oder wiederholten Verstößen drohen Beschlagnahmung der Drohne und strafrechtliche Verfahren.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung und keine amtliche Auskunft — Gesetze ändern sich, und wir können keine hundertprozentige Aktualität garantieren. Bitte prüfe vor deinem Flug zusätzlich die offizielle Quelle oder die zuständige Luftfahrtbehörde vor Ort.

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