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Drohnenregeln: Slowenien

Zuletzt geprüft: 5. Oktober 2026

Reise-Check für SlowenienCheckliste für deine Reise: Registrierung, Versicherung, Drohne und Akkus im Flugzeug.
Maximale Flughöhe
120 m
Registrierung
Erforderlich

Pflicht ab 250 g oder bei Kamera bzw. Sensor; die Registrierung im Wohnsitzland gilt im ganzen EASA-Raum – mit deutscher e-ID brauchst du keine zweite.

Versicherung
Erforderlich

Nach der slowenischen Drohnenverordnung muss jeder Drohnenbetreiber eine Pflichtversicherung nach dem Gesetz über Pflichtversicherungen im Verkehr abschließen. Ob eine deutsche Drohnen-Haftpflicht anerkannt wird und welche Mindestsummen gelten, ist amtlich nicht bestätigt.

Für Touristen

Du fliegst mit deiner deutschen e-ID und deinem EU-Kompetenznachweis. Slowenien schreibt für Drohnenbetreiber eine Pflichtversicherung vor. Über bebautem Gebiet fliegst du in der offenen Kategorie nur bis 1.200 g, bis 50 m, tagsüber, mit Zustimmung des Grundstückseigentümers und nach Voranmeldung bei der CAA. Für den Triglav-Nationalpark klärst du Flüge vorab mit der Parkverwaltung.

Weitere Regeln

  • In Slowenien registrierst du dich als Drohnenbetreiber über uas.caa.si bei der Zivilluftfahrtbehörde CAA – Pflicht ab 250 Gramm Startgewicht, bei mehr als 80 Joule Aufprallenergie oder bei jeder Drohne mit Kamera. Familienmitglieder können sich eine Betreibernummer teilen, müssen aber jeweils einzeln die Kompetenzprüfung ablegen.
  • Registriert wird nur einmal, und zwar in dem EASA-Staat, in dem du deinen Wohnsitz hast – zum EASA-Raum gehören die EU-Länder plus Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Die Betreibernummer gilt dann im gesamten EASA-Raum: Wer bereits in einem anderen EASA-Land registriert ist, braucht in Slowenien keine zweite Registrierung. Nur wer außerhalb des EASA-Raums wohnt, registriert sich in dem EASA-Staat, in dem er zuerst fliegt.
  • Nach Artikel 5 der slowenischen Drohnenverordnung (Uradni list 39/2024) muss jeder Drohnenbetreiber eine Pflichtversicherung nach dem Gesetz über Pflichtversicherungen im Verkehr abschließen.
  • In Schutzgebieten wie dem Triglav-Nationalpark können Naturschutzvorschriften Drohnenflüge verbieten oder einschränken. Die genauen Regeln für den Park sind amtlich nicht bestätigt; frag vorab bei der Parkverwaltung nach.
  • In der offenen Kategorie gilt eine maximale Flughöhe von 120 Metern über Grund, wie EU-weit einheitlich geregelt.
  • Über Gebäuden und bebautem Gebiet, wo sich Menschen aufhalten, ist die offene Kategorie grundsätzlich verboten. Ausnahme: Die Drohne wiegt höchstens 1.200 Gramm, du fliegst höchstens 50 Meter hoch, nur tagsüber, mit Zustimmung des Grundstückseigentümers oder -nutzers und nach Voranmeldung bei der CAA (an uav@caa.si, 12 Stunden vor dem Flug). Dabei darfst du höchstens 10 Meter über die Grundstücksgrenze hinaus fliegen.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung und keine amtliche Auskunft — Gesetze ändern sich, und wir können keine hundertprozentige Aktualität garantieren. Bitte prüfe vor deinem Flug zusätzlich die offizielle Quelle oder die zuständige Luftfahrtbehörde vor Ort.