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Drohnenregeln: Schweiz
Zuletzt geprüft: 1. Oktober 2026
Pflicht ab 250 g oder bei Kamera bzw. Sensor; die Registrierung im Wohnsitzland gilt im ganzen EASA-Raum – mit deutscher e-ID brauchst du keine zweite.
Ab 250 g ist eine Haftpflichtversicherung Pflicht; leichtere Drohnen sind ausgenommen.
Je nach Gewicht der Drohne
- Ab 250 g· Versicherung: ErforderlichAb 250 g Haftpflichtversicherung Pflicht.
Für Touristen
Die Schweiz wendet die EU-Drohnenregeln an: Du fliegst mit deiner deutschen e-ID und deinem EU-Kompetenznachweis. Ab 250 g brauchst du eine Haftpflicht, die in der Schweiz gilt; Sperrgebiete zeigt die Drohnenkarte des BAZL.
Weitere Regeln
- Wer in der Schweiz wohnt und eine Drohne betreibt, muss sich über die Plattform dLIS als Drohnenbetreiber registrieren – ausgenommen sind nur Fluggeräte unter 250 Gramm ohne Kamera oder andere Sensoren zur Erfassung personenbezogener Daten. Du erhältst eine Betreibernummer, die in allen EASA-Mitgliedstaaten anerkannt wird.
- Registriert wird nur einmal, und zwar in dem EASA-Staat, in dem du deinen Wohnsitz hast – zum EASA-Raum gehören die EU-Länder plus Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Wer bereits in einem anderen EASA-Land registriert ist, braucht in der Schweiz also keine zweite Registrierung. Nur wer außerhalb des EASA-Raums wohnt, registriert sich in dem EASA-Staat, in dem er zuerst fliegt.
- Ab 250 Gramm Startgewicht ist eine Haftpflichtversicherung Pflicht; Police und Versicherer werden bei der Registrierung hinterlegt. Drohnen unter 250 Gramm sind davon ausgenommen.
- Obwohl die Schweiz kein EU-Mitglied ist, wendet sie die EASA-Vorschriften direkt an: In der offenen Kategorie gilt wie in der EU eine maximale Flughöhe von 120 Metern über Grund.
Quellen
Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung und keine amtliche Auskunft — Gesetze ändern sich, und wir können keine hundertprozentige Aktualität garantieren. Bitte prüfe vor deinem Flug zusätzlich die offizielle Quelle oder die zuständige Luftfahrtbehörde vor Ort.