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Drohnenregeln: Indonesien

Zuletzt geprüft: 5. Oktober 2026

Unklar

Für dieses Land haben wir keine belastbare amtliche Angabe. Kläre vor der Reise mit der Luftfahrtbehörde, ob und wie du fliegen darfst.

Ein einfacher landesweiter Weg für Touristen ist nicht belegt; Registrierung und Betriebsgenehmigungen laufen über die nationalen Systeme SIDOPI-GO und SIPUDI des Verkehrsministeriums.

Reise-Check für IndonesienCheckliste für deine Reise: Registrierung, Versicherung, Drohne und Akkus im Flugzeug.
Maximale Flughöhe
150 m
Registrierung
Nicht eindeutig belegt

Ein klarer Registrierungsweg für Touristen ist nicht dokumentiert; für Drohnen über 250 g wird teils eine Anmeldung über das System SIDOPI-GO verlangt, über das auch Betriebsgenehmigungen laufen.

Versicherung
Nicht eindeutig belegt

Eine landesweite Versicherungspflicht ist nicht eindeutig belegt.

Für Touristen

Rund um Flughäfen gilt ein Sperrradius von etwa 15 km, der in Bali fast den ganzen touristischen Süden umfasst; dazu kommen Schutzzonen um Tempel und eigene Genehmigungen im Komodo-Nationalpark.

Weitere Regeln

  • Für den Standardbetrieb liegt die zulässige maximale Flughöhe laut der Verordnung PM 37/2020 des Verkehrsministeriums bei 150 Metern über Grund, wobei einzelne Quellen abweichend 120 Meter nennen und der Wert vor Reiseantritt über eine aktuelle Quelle geprüft werden sollte.
  • Drohnen bis 250 Gramm gelten als besonders leicht mit gelockerten Anforderungen, für Fluggeräte bis 7 Kilogramm Startgewicht greifen die regulären Vorschriften, und schwerere Systeme benötigen zusätzliche Genehmigungen.
  • Für touristische Nutzung existiert kein landesweit einfaches Registrierungsverfahren: Die offizielle Fernpilotenzertifizierung setzt indonesische Staatsangehörigkeit voraus, sodass ausländische Piloten sie faktisch nicht erlangen können. Registrierung von Drohne und Pilot sowie Betriebsgenehmigungen laufen über das nationale System SIDOPI-GO des Verkehrsministeriums; wie Ausländer es nutzen können, ist nicht geklärt.
  • Eine landesweite Versicherungspflicht für private und touristische Flüge ist nicht eindeutig belegt; eine Drohnenhaftpflicht ist trotzdem sinnvoll.
  • Rund um Flughäfen gilt ein Sperrradius von etwa 15 Kilometern, der in Bali praktisch den gesamten touristisch genutzten Süden der Insel einschließt, zusätzlich bestehen Schutzzonen um Tempelanlagen sowie im Komodo-Nationalpark, wo ein separates, kostenpflichtiges Genehmigungsverfahren mit mehrtägiger Vorlaufzeit erforderlich ist.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung und keine amtliche Auskunft — Gesetze ändern sich, und wir können keine hundertprozentige Aktualität garantieren. Bitte prüfe vor deinem Flug zusätzlich die offizielle Quelle oder die zuständige Luftfahrtbehörde vor Ort.

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