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Drohnenregeln: Frankreich

Zuletzt geprüft: 5. Oktober 2026

Reise-Check für FrankreichCheckliste für deine Reise: Registrierung, Versicherung, Drohne und Akkus im Flugzeug.
Maximale Flughöhe
120 m
Registrierung
Erforderlich

Pflicht ab 250 g oder bei Kamera bzw. Sensor; die Registrierung im Wohnsitzland gilt im ganzen EASA-Raum – mit deutscher e-ID brauchst du keine zweite.

Versicherung
Nicht eindeutig belegt

Eine allgemeine Pflicht für Freizeitflüge nennt die DGAC nicht; prüfe, ob deine Haftpflicht Drohnenschäden in Frankreich abdeckt.

Je nach Gewicht der Drohne

  • Ab 800 g· Registrierung: ErforderlichAb 800 g muss zusätzlich die Drohne selbst auf AlphaTango registriert sein und ein französisches elektronisches Signalisierungsgerät (signalement électronique) haben – gilt auch für Besucher.

Für Touristen

Mit deutscher e-ID und EU-Kompetenznachweis darfst du in Frankreich fliegen. Ab 800 g muss zusätzlich die Drohne selbst auf AlphaTango registriert sein und ein französisches elektronisches Signalisierungsgerät haben. In Ortschaften ist der Flug über öffentlichem Raum in der offenen Kategorie verboten, Nachtflüge nur mit Ausnahmegenehmigung der Präfektur.

Weitere Regeln

  • Wer in Frankreich wohnt, muss sich als Drohnenbetreiber über das Portal AlphaTango bei der Luftfahrtbehörde DGAC registrieren – Pflicht ab 250 Gramm Startgewicht oder bei jeder Drohne mit einem Sensor, der personenbezogene Daten erfassen kann.
  • Registriert wird nur einmal, und zwar in dem EASA-Staat, in dem du deinen Wohnsitz hast – zum EASA-Raum gehören die EU-Länder plus Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Die Betreibernummer gilt dann im gesamten EASA-Raum: Wer bereits in einem anderen EASA-Land registriert ist, braucht in Frankreich keine zweite Registrierung. Nur wer außerhalb des EASA-Raums wohnt, registriert sich in dem EASA-Staat, in dem er zuerst fliegt.
  • Eine allgemeine Haftpflicht-Pflicht für Freizeitflüge in der offenen Kategorie nennt die Luftfahrtbehörde DGAC nicht; prüfe vorab, ob deine Privathaftpflicht auch Drohnenschäden in Frankreich abdeckt.
  • Nachtflüge sind in der offenen Kategorie grundsätzlich untersagt, außer mit einer vorab beantragten Ausnahmegenehmigung der Präfektur (mindestens 30 Tage Vorlauf). Für die Flugplanung liefert Géoportail die offizielle französische Geozonen-Karte.
  • In Ortschaften (agglomérations) ist der Drohnenflug in der offenen Kategorie über öffentlichem Raum verboten. Ab 800 Gramm muss außerdem die Drohne selbst – getrennt von deiner Betreiberregistrierung – auf AlphaTango registriert sein und ein französisches elektronisches Signalisierungsgerät haben; das ist nicht dasselbe wie die EU-Fernidentifizierung.
  • In der offenen Kategorie gilt eine maximale Flughöhe von 120 Metern über Grund, wie in der gesamten EU.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung und keine amtliche Auskunft — Gesetze ändern sich, und wir können keine hundertprozentige Aktualität garantieren. Bitte prüfe vor deinem Flug zusätzlich die offizielle Quelle oder die zuständige Luftfahrtbehörde vor Ort.